{"id":3291,"date":"2012-11-20T20:41:06","date_gmt":"2012-11-20T19:41:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blau-weiss-fischenich.de\/?p=3291"},"modified":"2012-12-19T11:37:19","modified_gmt":"2012-12-19T10:37:19","slug":"karnevalister-spaziergang-uber-den-kolner-promi-friedhof-melaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.blau-weiss-fischenich.de\/?p=3291","title":{"rendered":"Karnevalistischer Spaziergang \u00fcber den K\u00f6lner Friedhof Melaten"},"content":{"rendered":"<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-3293 alignleft\" style=\"margin-right: 5px;\" title=\"Exif_JPEG_PICTURE\" alt=\"\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.blau-weiss-fischenich.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/RIMG0019-150x150.jpg?resize=150%2C150\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.blau-weiss-fischenich.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/RIMG0019.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.blau-weiss-fischenich.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/RIMG0019.jpg?zoom=2&amp;resize=150%2C150&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.blau-weiss-fischenich.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/RIMG0019.jpg?zoom=3&amp;resize=150%2C150&amp;ssl=1 450w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/p>\n<p>Unter dem Motto \u201eUn deit d\u2019r Herrjott mich ens rofe\u201c stand die alles andere als staub\u00adtrockene, sondern sehr informative F\u00fchrung \u00fcber den K\u00f6lner Promi\u00adnen\u00adten\u00adfriedhof Melaten, dem mittelalterlichen Siechenhof und Hinrichtungsst\u00e4tte,\u00a0mit dem Karnevals\u00adphilosophen Wolfgang Oelsner, der sich schon sein Leben lang mit dem K\u00f6lsche Fasteleer besch\u00e4ftigt. Diese F\u00fchrung, eine Veranstaltung des Blasorchesters mit Musikern und Familienangeh\u00f6rigen und organisiert von Michael Krips (Melaten) und Karin Peters (Brauhaus T\u00f6ller) vorbei an vielen Promi\u00adnenten des K\u00f6lner Karnevals, war gleichzeitig ein sehr kurzweiliger Streifzug durch die Ge\u00adschichte des K\u00f6lner Karnevals und die Philosophie dieses gro\u00dfen Volksfestes und seinen unz\u00e4hligen Liedern. In vielen Texten steht kurz und knapp auf den Punkt gebracht manches, was die Menschen <!--more-->nicht nur im Karneval bewegt und besch\u00e4ftigt. Dabei ist Oelsner ein Vertreter der leisen, manchmal heiteren und manchmal auch eher besinnlichen\u00a0 Lieder, jenseits der lauten Stimmungspfade.<\/p>\n<p>Das\u00a0Lied &#8220;Die C\u00f6lner Melodie&#8221;, getextet von Christian Samuel Schier, dem ersten Literaten der Fastelovendsgeschichte und \u201eHofpoeten des Held Karnevals\u201c, brachte uns Herr Oelsner an Schiers Grabst\u00e4tte zu Geh\u00f6r. F\u00fcr eine kleine Handorgel hatte er eigens die Noten in Lochstreifen umsetzen lassen und sang dazu diesen ersten K\u00f6lner \u201eFastelovends-Hit\u201c.<\/p>\n<p>Oelsner\u2019s Karnevalsphilosophie dr\u00fcckt die 4. Strophe des Gedichtes \u201eDer Mummen\u00adschanz\u201c von Johann Wolfgang Goethe (1749 \u2013 1832) ganz gut aus. Dieses Gedicht schrieb der Dichterf\u00fcrst anl\u00e4sslich der Fastnacht 1825, also nur drei Jahre nach der Gr\u00fcndung des Festkomitees K\u00f6lner Karneval:<\/p>\n<p>L\u00f6blich wird ein tolles Streben,<br \/>\nwenn es kurz ist und mit Sinn;<br \/>\nHeiterkeit zum Erdeleben<br \/>\nSei dem fl\u00fcchtigen Rausch Gewinn.<\/p>\n<p>Goethe meint damit, so Oelsner, das bunte und n\u00e4rrische Karnevalsfest sollte nicht \u00fcber\u00adtrieben werden und, bittesch\u00f6n, am Aschermittwoch auch wieder vorbei sein. Der spielerische Rollentausch, heute stolzer Gardist und morgen alberner Clown, sei ein zeitlich begrenztes Spiel auf einer n\u00e4rrischen Probeb\u00fchne.<\/p>\n<p>Der Weg \u00fcber Melaten f\u00fchrte zum Grab des Volkdichters und Komponisten Joseph Roesberg (1824 \u2013 1874), der das Lied des Ossendorfer M\u00e4dchen \u201eSchn\u00fcsse Tring\u201c geschrieben hat, vorbei am Grab des langj\u00e4hrigen Festkomiteepr\u00e4sidenten Hans-Horst Engels (1934 \u2013 2007) und dem Grab von August Schnorrenberg (1889 \u2013 1973), dem wir unter anderem das Lied \u00a0\u201eAm Dom zo K\u00f6lle, zo K\u00f6lle am Rhing\u201c verdanken. Er schrieb dieses Lied, als 1948 erstmals wieder die Glocken im K\u00f6lner Dom l\u00e4uteten und den Menschen in der total zerbombten Stadt Mut und Zuversicht gaben.<\/p>\n<p>Dr. Gerhard Jussenhoven (1911- 2006) schrieb nicht nur \u201eMan m\u00fcsste noch mal 20 sein\u201c. Viele seine \u00fcber tausend Melodien sang Willy Schneider. Jupp Schl\u00f6sser textete viele Melo\u00addien auf k\u00f6lsch und sang diese dann auch. Seine bekanntesten Lieder sind \u201eKornblumenblau\u201c (1937),\u201eGib acht auf den Jahrgang\u201c (1938), \u201eDie H\u00fcsjer bunt om Aldermaat\u201c (1938) sowie \u201eDat Glocke\u00adspill vum Roothuusturm\u201c (1954).<\/p>\n<p>Eine wichtige Rolle in der Geschichte des K\u00f6lner Karnevals schrieb auch Mathias Joseph De Noel (1782 \u2013 1849), ein deutscher Kaufmann, Maler, Kunstsammler und Schriftsteller, der sich bei der Erneuerung des K\u00f6lner Karnevals sehr gro\u00dfe Verdienste erworben hat.<\/p>\n<div id=\"attachment_3327\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3327\" class=\"size-medium wp-image-3327 \" title=\"Exif_JPEG_PICTURE\" alt=\"\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.blau-weiss-fischenich.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/RIMG0007-300x201.jpg?resize=300%2C201\" width=\"300\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.blau-weiss-fischenich.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/RIMG0007.jpg?resize=300%2C201&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.blau-weiss-fischenich.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/RIMG0007.jpg?resize=1024%2C688&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.blau-weiss-fischenich.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/RIMG0007.jpg?w=2000&amp;ssl=1 2000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-3327\" class=\"wp-caption-text\">F\u00fchrung f\u00fcr das Blasorchester nebst Anhang \u00fcber den Friedhof Melaten mit dem Karnevalsphilosphen Wolfgang Oelsner<\/p><\/div>\n<p>Ein schlichter Stein schm\u00fcckt das Grab von Willi Ostermann (1875 \u2013 1936), dem wir die sch\u00f6nsten Karnevals- und Milieu-Lieder verdanken. Ostermann konnte weder Noten lesen noch schreiben. Der Vorsitzende einer K\u00f6lner Karnevalsgesellschaft entdeckte ihn und regte ihn an, einen Karnevalsschlager zu schreiben. Das Ergebnis war das Lied \u201eD\u00e4m Schmitz sing Frau e\u00df durchgebrannt\u201c, zu dem Ostermann Text und Melodie schuf und das der Rosen\u00admontags\u00aderfolg 1907 wurde. Im Jahr 1908 gewann Oster\u00admann den Preis f\u00fcr das beste Lied in K\u00f6lner Mundart mit \u201eW\u00e4 h\u00e4tt dat vun d\u2019r Tant gedaach!\u201c, zu dem der Schlagerkomponist und Kapellmeister Emil Palm die Musik bei\u00adgesteuert hatte. Palm war es, der viele Ostermann-Kom\u00adpositionen in Noten \u00fcbertrug. 1911 heiratete Ostermann dessen Schwester, die Revue\u00adt\u00e4nzerin K\u00e4te Palm. In den Folge-jahren setzte er den begonnenen Erfolg fort. Er schrieb und komponierte zahlreiche Lieder und Karnevals\u00adschlager, verlegte sie selbst und konnte damit seinen Lebens\u00adunterhalt bestreiten.<\/p>\n<p>Seine sch\u00f6nsten und bekanntesten Lieder (Auswahl): Am dude J\u00fcd, D\u00e4 Klein d\u00e4 mu\u00df ene N\u00fcggel hann! (Jo, wat h\u00e4t h\u00e4 dann?) (1928), Da wo die sieben Berge (1930), D\u00e4m Schmitz sing Frau e\u00df durchgebrannt!, Denn einmal nur im Jahr ist Karneval, Die H\u00f6hnerfarm vum Zilla!, Die M\u00f6sch, Einmal am Rhein (1931), Et D\u00fcxer Sch\u00f6tzef\u00e4\u00df, Et Stina mu\u00df &#8216;ne Mann han!, Heimweh nach K\u00f6ln, Kinddauf-F\u00e4\u00df unger Krahneb\u00e4ume, K\u00f6lsche M\u00e4dcher k\u00fcnne b\u00fctze&#8230;, K\u00fcnnte mer nit e Milli\u00f6nche han, Kut erop! Kut erop! Kut erop!, Ober! Schnell noch eine Runde her! (1928), Och, dann freut sich die Mama!, Och wat wor dat fr\u00f6her sch\u00f6n doch en Colonia, Rheinische Lieder, sch\u00f6ne Frau&#8217;n beim Wein (1928), Rheinlandm\u00e4del (1927), R\u00f6tsch mer jet, Angenies, Villa Billa (Jetz h\u00e4t dat Schmitze Billa), Wenn du eine Schwiegermutter hast! (1928), Wer h\u00e4tt dat vun der Tant gedaach!, Wor\u00f6m solle mir ald en de Heija gonn.<\/p>\n<div id=\"attachment_3295\" style=\"width: 211px\" class=\"wp-caption alignright\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3295\" class=\"size-medium wp-image-3295 \" title=\"Exif_JPEG_PICTURE\" alt=\"\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.blau-weiss-fischenich.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/RIMG0043-201x300.jpg?resize=201%2C300\" width=\"201\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.blau-weiss-fischenich.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/RIMG0043.jpg?resize=201%2C300&amp;ssl=1 201w, https:\/\/i0.wp.com\/www.blau-weiss-fischenich.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/RIMG0043.jpg?resize=686%2C1024&amp;ssl=1 686w, https:\/\/i0.wp.com\/www.blau-weiss-fischenich.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/RIMG0043.jpg?w=1727&amp;ssl=1 1727w\" sizes=\"(max-width: 201px) 100vw, 201px\" \/><p id=\"caption-attachment-3295\" class=\"wp-caption-text\">Der schlichte Grabstein von K\u00f6ln&#8217;s gr\u00f6\u00dftem Heimat- und Karnevalsdichter und S\u00e4nger, Willi Ostermann (1875 &#8211; 1936)<\/p><\/div>\n<p>Sein letztes Gastspiel gab Ostermann im Juli 1936 in Bad Neuenahr, wo er auf der B\u00fchne im Kurhaus einen Zusammenbruch erlitt und direkt danach in die K\u00f6lner Klinik Lindenburg eingeliefert wurde. Nach einer Magenoperation lag er bis zu seinem Tod\u00a0in der Lindenburg\u00a0und schrieb dort sein letztes Lied &#8220;Heimweh nach K\u00f6ln&#8221;. Am 6. August 1936 starb Ostermann im Krankenhaus. Bei seiner Beisetzung am 10. August s\u00e4umten Zehntausende den Trauerzug vom Neumarkt bis zum Friedhof Melaten.\u00a0In einem der Nachrufe am offenen Grab trug sein Freund, der Karnevalist Thomas Liessem zum ersten Mal den Refrain des Ostermann-Liedes\u00a0vor. Es sollte nach seinem Tod zu einem seiner bekanntesten, typisch melancholisch-k\u00f6lschen Stimmungsliedern werden:<\/p>\n<p>Wenn ich su an ming Heimat denke un sin d\u2019r Dom su v\u00f6r mir ston,<br \/>\nm\u00f6\u00f6ch ich direk op heim an schwenke,ich m\u00f6\u00f6ch zo Fo\u00df no K\u00f6lle gon.<\/p>\n<p>Der Weg \u00fcber Melaten f\u00fchrte die Gruppe aus Fischenich weiter zu bekannten Musikern: Kapellmeister Christian Reuter (1899 \u2013 1970),\u00a0 Charlie Niedeck und Willy Schweden vom Eilemann-Trio, und Jupp Schl\u00f6sser (1914 \u2013 2009), B\u00e4cker, Stra\u00dfenbahnfahrer, rheinischer Liedertexter und Kr\u00e4tzjen\u00ads\u00e4nger. Schl\u00f6sser schrieb viele seiner Songs zusammen mit Jussenhoven oder Jupp Schmitz. Mehr als 50 Lieder in k\u00f6lscher Mundart schufen beide zusammen, darunter so bekannte wie \u201eDie H\u00fcsjer bunt om Aldermaat\u201c.<\/p>\n<p>Viel zu erz\u00e4hlen wusste Wolfgang Oelsner auch zum Denkmal von Johann Christoph Winter (1772 \u2013 1862), dem Begr\u00fcnder des K\u00f6lner H\u00e4nneschentheaters. Er fand seine letzte Ruhe auf einer Ecke des Armenfriedhofes auf Melaten. Oelsner und Freunde sorgten daf\u00fcr, dass Winter einen sch\u00f6nen Grabstein mit Figuren aus dem Theater erhielt und nun schelmisch in Richtung Million\u00e4resallee blicken kann.<\/p>\n<p>\u201eAm Aschermittwoch ist alles vorbei\u201c ist das bekannteste Lied von Jupp Schmitz (1901 \u2013 1991), deutscher Unterhaltungsk\u00fcnstler, studierter Pianist, Schlager- und Kr\u00e4tzchens\u00e4nger. Zu seinen bekann\u00adtesten Liedern geh\u00f6ren weiterhin \u201eWer soll das bezahlen\u201c und \u201eEs ist noch Suppe da\u201c oder \u201eEs war im Zillertal\u201c. Mit dem Lied \u201eDer Hirtenknabe von St. Kathrein\u201c landete er dagegen einen vielbeachteten Flop.<\/p>\n<p>Auf dem Rundgang durfte auch der k\u00f6lsche Jung, ebenso begnadeter wie frivoler B\u00fcttenredner und Kr\u00e4tzens\u00e4nger Horst Muys (1925 &#8211; 1970) nicht fehlen. Trotz seines turbulenten Lebens, gepr\u00e4gt durch Spielschulden, Schl\u00e4gereien und Alkoholmi\u00dfbrauch, liebten ihn die K\u00f6lner. Nur einen Tag nach dem fr\u00fchen Tod eines seiner S\u00f6hne sang er f\u00fcr eine Schallplattenaufnahme das Lied, welches ihm wie auf den Leib geschneidert war: &#8220;Ich ben ne k\u00f6lsche Jung&#8221;. Mit Lotti Krekel sang der Lied &#8220;Ne Besuch em Zoo&#8221;. Das Lied von Hans Knipp wollte damals niemand singen, bis auf Horst Muys: &#8220;Ich han in mingem Levve schon su vell Dress gesunge&#8230;&#8221;.<\/p>\n<p>Mit dem Besuch des Grabes von Jupp Schmitz, der Mann am Klavier mit dem gro\u00dfen Schn\u00e4uzer, endete die zweieinhalbst\u00fcndige, sehr kurzweilige und sehr informative F\u00fchrung \u00fcber das karnevalistische Melaten mit Wolfgang Oelsner, dem Leiter der Schule in der Klinik f\u00fcr Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln und nebenberuflicher Kinder\u00adanalytiker, Autor zahlreicher B\u00fccher und Fachbeitr\u00e4ge. Das Honorar f\u00fcr diese F\u00fchrung stiftet Oelsner \u00fcbrigens auch diesmal wieder f\u00fcr die Erhaltung von Grabst\u00e4tten bekannter Karnevalisten, die nach Ablauf der Ruhefristen zu verschwinden drohen.<\/p>\n<p>Der Nachmittag endete stilecht und gem\u00fctlich im Haus T\u00f6ller, ein Gasthaus im traditionellen Brauhausstil. Das Haus ist bekannt f\u00fcr seine sehr leckeren H\u00e4mchen. Der Betrieb wurde im Jahr 1871 von Theodor T\u00f6ller in einem seit dem 14. Jahrhundert belegten Geb\u00e4ude gegr\u00fcndet. Nach Schlie\u00dfung der Brauerei im Jahre 1881 wurde das Haus ausschlie\u00dflich als Ausschank und Gasthaus bewirtschaftet. Das Haus T\u00f6ller behielt in Einrichtung und Raumaufteilung weitgehend seinen Originalzustand.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter dem Motto \u201eUn deit d\u2019r Herrjott mich ens rofe\u201c stand die alles andere als staub\u00adtrockene, sondern sehr informative F\u00fchrung \u00fcber den K\u00f6lner Promi\u00adnen\u00adten\u00adfriedhof Melaten, dem mittelalterlichen Siechenhof und Hinrichtungsst\u00e4tte,\u00a0mit dem Karnevals\u00adphilosophen Wolfgang Oelsner, der sich schon sein Leben lang mit dem K\u00f6lsche Fasteleer besch\u00e4ftigt. 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