Platzkonzert beim Pfarrfest in Fischenich

 

Das Wetter spielte mit beim diesjährigen Pfarrfest in der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus zu Fischenich. Für zünftige Livemusik im Schatten der Kirche sorgte beim Heimspiel unser Blasorchester unter der Leitung von Gerd Außem. Die Musikerinnen und Musiker boten bestens aufgelegt einen gelungenen Querschnitt durch ihr umfangreiches und vielseitiges Repertoire.  Organisatoren des Festes war der Martinusrat, tatkräftig unterstützt beim Auf- und Abbau vom Junggesellenverein. Weiter halfen wie gewohnt sehr fleißig mit die Katholische Frauengemeinschaft, der Kirchenvorstand, unser Kinder- und Jugendtanzcorps, sowie  unser 1. Vorsitzender Dirk Schwalbach mit Partnerin Jana Lesser und andere engagierte Mitstreiter aus dem Ort. 

Dabei hatte Dirk sich als “Schürzenjäger” mit einer neuen totschicken Schürze gekleidet, die ganz wunderbar mit unserem sympathischen Vereinsmaskottchen Ritter Kuno bestickt war. Darunter trug er ein T-Shirt, auf deren Rückseite alle Gruppierungen unserer Gesellschaft aufgezeichnet sind.

 

Frühjahrskonzert in Altenahr

Frühjahrskonzert 2024 in Altenahr

Unser Vorsitzender Dirk Schwalbach und mehrere Vereinsmitglieder aus Vorstand und Blasorchester besuchten am Samstagnachmittag das Frühjahrskonzert unserer Freunde vom Blasorchester Altenahr. Der Besuch begann mit einem sehr leckeren Essen im Hotel „Zur Post“ in Altenahr. Danach ging es auf die Martinshütte hoch über Altenahr. Dort spielten die Blockflöten, das Vororchester und das Blasorchester Altenahr. Obwohl es regnete unterhielten die Musiker ihr Publikum mit schöner Musik und gut arrangierten Potpourris. In der Pause und nach dem Konzert gab es anregende Gespräche mit unseren Musikfreunden aus Altenahr. Dirk: „Jetzt freuen wir uns auf ein Wiedersehen im August mit dem Blasorchester Altenahr.“ Seit dem großen Hochwasser vor zwei Jahren, bei dem nicht nur das gesamte Ahrtal stark gelitten hat und u.a. auch das Vereinsheim des Blasorchesters Altenahr mit Instrumenten, Noten usw. komplett zerstört wurde und wir, wie auch andere Musikvereine, mit Spenden beim Wiederaufbau helfen konnten, sind wir befreundet. 

Vereinsmaskottchen Ritter Kuno als Briefmarke

Franz Josef Küster freut sich mit dem Vorsitzenden Dirk Schwalbach (links) über die Sonderbriefmarke

Ritter Kuno, das sympathische Maskottchen der KG Blau-Weiß Fischenich, gibt es jetzt auf einer individuellen Briefmarke der Deutschen Bundespost. Damit überraschte unser 1. Vorsitzender Dirk Schwalbach seine Vereinsfreunde bei der kürzlich durchgeführten Mitgliederversammlung im Martinushaus. Die offiziellen Postwertzeichen, Wert 1,60 €, Auflage 50 Marken, können allerdings zum Pech für Philatelisten nicht käuflich erworben werden. Der Verein schenkt sie als kleine Aufmerksamkeit, einzeln in einem Bilderrahmen dekorativ repräsentiert, an ausgewählte Empfänger. Das erste Exemplar mit der Nummer1/50 erhielt Pressesprecher Helmut Görtz, dem unsere KG das allseits sehr beliebte Vereinsmaskottchens verdankt. Er wurde erst im Dezember für seine 60-jährige Mitgliedschaft und für 50 Jahre als Pressesprecher geehrt. Wegen seiner vielfältigen Verdienste hatte der Verein ihn bereits mit 49 Jahren zum Ehrenmitglied ernannt. Als Zweiter im Verein erhielt unser sehr verdienstvoller Notenwart und Ehrenmitglied Franz Josef Küster die individuelle Briefmarke mit Ritter Kuno. Er ist seit 50 Jahren bei den Fischenicher Blau-Weißen aktiv, darunter seit über 30 Jahren im Vorstand, als Reiseleiter, Terminmanager, Musikfestorganisator und vieles mehr.

Individuelle Briefmarke mit Ritter Kuno als Motiv im dekorativen Bilderrahmen                        

Schulkindern die AG Instrumentenkreisel vorgestellt

Das Blasorchester kooperiert mit der Musikschule und mit der Martinusschule

So machte der Unterricht den Schulkindern der 3a und der 3b von der Martinusschule in Hürth-Fischenich besonders viel Spaß. Michael Schumacher, der Leiter der städtischen Musikschule, hatte den Kindern in der Aula verschiedene Musikinstrumente vorgestellt und ihre Fragen geduldig beantwortet. Mit dieser Aktion lud er Schülerinnen und Schüler dazu ein, an der AG Instrumentenkreisel teilzunehmen. Diese AG ist eine Kooperation der städtischen Musik­schule, der Martinusschule und dem Blas­orchester der KG Blau-Weiß Fischenich.

Die Kooperation startet mit der AG Instrumentenkreisel nach den Oster­ferien. Bis zu den Sommerferien wird den Kindern, unterstützt durch Musikerinnen und Musiker des Blasorchesters der KG, wöchentlich ein neues Holz- oder Blechblasinstrument vorgestellt. Die dürfen natürlich auch ausprobiert werden. Michael Schumacher: „Wir freuen uns darauf, den Kindern so die Tür für ein besonders tolles Hobby, die Musik, zu öffnen.“

Michael Schumacher stellte die Querflöte vor

Eltern von Schülern und Schülerinnen der Martinusschule, die bei dieser AG mitmachen möchten, können sich direkt an die Lehrerin Sheela Harbecke, Ansprechpartnerin von der Martinus­schule, oder auch an Michael Schumacher, Telefon 02233/994145 wenden.

Zur Vorstellung der neuen AG Instrumentenkreisel hatte Michael Schumacher Musikerinnen und Musiker vom Blasorchester der Fischenicher Blau-Weißen mitgebracht: Günter Rist (Klarinette), Petra Nießen (Querflöte, Piccolo­flöte, Saxophon), Josie Schumacher (Posaune), Hans-Werner Bettin (Bariton) und Gerd Außem (Tuba).

Als erstes Instrument stellte er den Schulkindern und ihren Klassenlehrerinnen Ulrike Freunscht (3a) und Judith Antonin (3b) sein Lieblings­instrument, die Trompete vor. Dabei zeigte er, dass man sogar nur mit dem Mund­stück Musik machen kann. Danach stellte Michael Schumacher den Kindern die anderen Instrumente vom kleinsten, der Piccoloflöte, bis zum größten, der Tuba, vor und die Musiker zeigten auch, wie sie klingen, wenn man tiefe oder hohe Töne, laut oder leise oder ganze Lieder spielt. Sie musizierten aber nicht nur einzeln, sondern auch gemeinsam und die Kinder klatschten dazu im Takt.

Ein magisches Weihnachtskonzert in Fischenich zum 3. Advent

Das große Blasorchester, Leitung Gerd Außem

„Das war zum Weinen schön“, sagte ein begeisterte Besucherin des 31. Weihnachtskonzertes des Blasorchesters der Fischenicher Blau-Weißen am 3. Advent in der überfüllten Pfarrkirche St. Martinus. Pastoralreferent Wigbert Spinrath staunte bei seiner Begrüßung, als er in die über den letzten Platz hinaus besetzte weihnachtlich geschmückte Kirche blickte. Das diesjährige Konzert stand unter dem Motto „Memories – Erinnerungen“ und bot das Beste aus den letzten 30 Weihnachtskonzerten. Tatsächlich hatte das einzige neue Musikstück namens „Memory“ zu diesem Motto, aber auch zum Programm selbst, angeregt.

Das Musikstück „Memory“ ist ein wunderschönes, besinnliches Werk für das Tenorhorn, vom Solisten Alexander Thomas sehr gut gespielt und einfühlsam begleitet vom aufmerksamen Blasorchester der KG Blau-Weiß Fischenich. Die Leitung des Orchesters hatte Gerd Außem, der auch selbst moderierte. Eines der vielen mit sehr viel Beifall und sogar mit stehenden Ovationen bedachten Musikstücke war die berührende wunderbare Filmmusik „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, ganz hervorragend arrangiert von Guido Rennert und vom Fischenicher Amateurorchester richtig toll gespielt.

KidsBrass, Leitung Miachael Schumacher

Allerdings brauchten sich die KidBrass, ein Nachwuchsorchester der städtischen Josef-Metternich-Musikschule und dirigiert vom Schulleiter Michael Schumacher, hinter den „Großen“ nicht verstecken. Sie spielten ein afrikanisches, rhythmusbetontes Weihnachtslied mit dem Titel „African Noel“ und danach sehr schwungvoll „All I want for christmas is you“ von Mariah Carey. Auch für diese gelungenen Darbietungen gab zu Recht ganz viel verdienten und langen Applaus.

Richtig geheimnisvoll wurde es, als das Blasorchester „A Magical Christmas“, ein Werk in sechs abwechslungsreichen Sätzen zum Besten gab. Begonnen hatte das Weihnachtskonzert mit der Ouvertüre „Christmas Winds“  und dem amerikanischen „A happy winter holliday“. Markus Siegl sang das kölsche Weihnachtslied „Bethlehem im Lande Judäa“ von Hans Knipp. Der offizielle Teil endete mit dem großen Medley „Fröhliche Weihnacht überall“ mit vielen bekannten kirchlichen Weihnachtsliedern, übrigens auch schon beim ersten Weihnachtskonzert 1990 gespielt, und mit „Happy Xmas (war is over)“ von John Lennon.

Zwischendurch ehrte der 1. Vorsitzende Dirk Schwalbach zwei verdiente Musiker für ihre 50-jährige Vereinsmitgliedschaft, und zwar den Trompeter Theo Wipperfürth und Gerd Außem, den musikalischen Leiter des Blasorchesters.

Das überaus gelungene und von den Besuchern hochgelobte Weihnachtskonzert endete mit den beiden Zugaben des Blasorchesters „A christmas auld long syne“ und, zum guten Schluss, mit dem kölschen „Äppel, Nöss und Marzipan“ von den Bläck Fööss, wieder gesungen von Markus Siegl.

Danach trafen sich Besucher und Musiker im benachbarten Martinushaus bei Glühwein, Kakao und Kaltgetränken, und ließen das schöne Konzert gesellig ausklingen.

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