Kath. Joddesdeens in unserer Pfarrkirche St. Martinus
Mit dem Lied „Jung, dat häs do joot gemaht!“ unterstützte unser Blasorchester spontan den großen Beifall, den die Besucher verdientermaßen Fabian Berg spendeten. Dieser hatte gemeinsam mit Wigbert Spinrath zum ersten Mal durch den kath. Gottesdienst mit Liedern und Texten in rheinischer Mundart und „ob Feschenicher Platt“ in unserer Pfarrkirche St. Martinus geführt. Erfreulich viele Besucher, die meisten kostumiert, füllten das Gotteshaus und sangen und beteten auf „platt“. Das war wohl für den einen oder anderen eher etwas ungewohnt. Für die passende musikalische Gestaltung sorgten unser Blasorchester, Leitung Gerd Außem, und der Kirchenchor St. Cäcilia Fischenich, Leitung Monika Seidel-Wolpers, sowie an der Orgel Simon Ganslmeier.
Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Alaaf – Mer donn et för ose Herrjott“.
Das Blasorchester spielte zum Einzug den sehr schönen „Marsch der StattGarde Colonia Ahoj“, zur Kommunion die wunderbare Ballade „Die schönste Stroß“ von den Höhnern, zum Auszug den „Laridah-Marsch“ und mehrere Kirchenlieder. Der Kirchenchor sang „Un wenn zum Kirchgang et lök“, „Herrjott, do ovve“, „Här, du beß jroß“, „Minsche, wie mir“, „Jebett“ und „En Feschenich sin mir jeboore“. Sämtliche Lied- und Gebetstexte waren von Josef Außem vom rheinischen Dialekt auf unser Feschenicher Platt übersetzt worden.
Zum Abschluss des schönen Gottesdienstes tanzte unter dem Motto „Däm Här zo Ihr, dä Minsche zo Freud“ unser richtig schmuckes und adrettes Kinder- und Jugendtanzcorps. Das entzückte Publikum belohnte unsere Kinder und Jugendlichen mit reichlich Beifall. Danach gab Wigbert Spinrath auch schon den Termin für die nächste Kölsche Messe in unserer Pfarrgemeinde bekannt: 31. Januar 2027, 09.30 Uhr, mit unserem Dreigestirn Prinz Kai I. (Maiwald), Bauer Michael (Gatzweiler) und Jungfrau Elli (Uwe Außem), gestellt von unserer 1957 gegründeten KG im Jubiläumsjahr anlässlich des 70-jährigen Bestehens.








