Unsere Gesellschaft erhält den Heimatpreis der Stadt Hürth

Dirk Schwalbach, Vorsitzender

Der erste Preis des Heimatpreises der Stadt Hürth, dotiert mit 2.500 Euro, geht in diesem Jahr an die KG Blau-Weiß Fischenich von 1957. Das hat der Kulturausschuss in seiner Sitzung am Mittwoch beschlossen. Der zweite, mit 1.500 Euro dotierte Preis geht an den Brunnenverein Gleuel, der dritte Preis (1.000 Euro) an Dr. Rolf Meier von der Agenda Hürth. Der Ausschuss folgte damit dem einstimmigen Votum der Jury, die zuvor nach einer öffentlichen Ausschreibung Vorschläge aus der Bevölkerung bewertet hatte . Der Heimatpreis wird während des Erntedankempfangs der Stadt Hürth am Donnerstag, 8. Oktober im Bürgerhaus verliehen.

Den Heimatpreis der Stadt Hürth gibt es seit 2019 als Auszeichnung für außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement und lokale Verdienste für Personen, Vereine, Gruppen oder Initiativen. Unser Vorsitzender Dirk Schwalbach freut sich sehr über diese Auszeichnung, mit der das langjährige ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder für unsere Stadt, für unseren Heimatort Fischenich und die Kirchengemeinde, für das karnevalistische Brauchtum, das kulturelle Leben mit Musik und Tanz sowie die Jugendarbeit öffentlich gewürdigt wird. 

Hoher Besuch bei Kunos Freunden

 

Das designierte Dreigestirn zu Besuch

Beim monatlichen Treffen von Kunos Freunden gestern Abend in der Gaststätte Zur Krone bei Micha in Kendenich konnte der Sprecher Thomas Rückert hohen Besuch begrüßen: Das designierte Fischenicher Jubiläums-Dreigestirn, gestellt von unserer Gesellschaft, mit Prinz Kai I. (Kai Maiwald), Bauer Michael (Michael Gatzweiler) und Jungfrau Elli (Uwe Außem) gab sich die Ehre. Die drei Freunde brauchten sich allerdings nicht vorzustellen, denn alle Anwesenden, darunter auch der Vorsitzende Dirk Schwalbach und die Senatspräsidentin Jana Schwalbach, kannten sich selbstverständlich schon lange. Die künftigen Tollitäten nutzten aber die gute Gelegenheit, um für ihren nächsten närrischen Termin zu werben, nämlich die “Schnäuzerrasur” der Jungfrau Elli am Samstag, den 31. Oktober 2026 ab 18.30 Uhr im “Glashaus” der Gärtnerei Außem in der Jakobstraße 32 in Fischenich. Bei freiem Eintritt wird dort die Jungfrau “aufgehübscht”, falls das überhaupt noch möglich ist, so gut wie sie/er schon heute aussieht. Noch einige wenige Restkarten gibt es übrigens auch für die Proklamation unseres Dreigestirns am Samstag, den 7.November 2026 im Bürgerhaus Hürth bei Franz Josef Küster, Telefon 02233/36332, . Es gibt ein tolles karnevalistisches Programm. Es treten u.a. auf Eldorado, De Boore, der Sitzungspräsident, die Fidele Kölsche, die Nippeser Bürgerwehr, die Tanzgruppe die Filos, Et Klimpermännche sowie die Tanzgruppen unserer Gesellschaft und selbstverständlich unser Blasorchester als vielfach bewährte Sitzungskapelle.

Die neue Husarenpost Nr. 63 ist da!

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer,
hier findet ihr die neue Husarenpost Nr. 63 mit Berichten und vielen Bildern aus unserem Verein.
Viel Spaß beim Lesen!

Bratlinge, Kölsch und gute Laune

 

Bratkartoffelfest auf dem Thomashof

Mit Gästen und Freunden feierte der Senat der KG Blau-Weiß Fischenich in der stimmungsvoll beleuchteten Scheune auf dem Thomashof ihr  gut besuchtes Bratkartoffelfest. Die Senatspräsidentin Jana Schwalbach hatte zu diesem traditionsreichen und schönen Fest eingeladen und sich zu Beginn bei der Familie Thomas für die Gastfreundschaft bedankt. Unter den Gästen waren unter anderem auch Kunos Freunde, Vertreter anderer Fischenicher Vereine und Organisationen, die Ratsmitglieder Rüdiger Winkler und Michael Kleofasz sowie Katrin Härtl, Vorsitzende der Hürther Kolpingsfamilie. Die leckeren Bratlinge wurden von Dirk Schwalbach und Franz-Josef Thomas in großen gusseisernen Pfannen gebraten und mit Spiegelei, grünem Salat, Zwiebeln, Speck und ein wenig  Petersilie serviert. Dazu ein frisches Kölsch vom Fass – Herz was willst Du mehr! Am Zapfhahn stand übrigens Hermann-Josef Friedsam und als Kellner bemühte sich Willy Lommerzheim um die gut gelaunten Gäste, die in geselliger Runde einen wunderbaren Abend verbrachten.

Küchenchef und Vorsitzender Dirk Schwalbach

Senatspräsidentin Jana Schwalbach

TrippelTour ins Kölner RheinEnergieStadion

Kunos Freunde im Stadion

Einmal auf den Buzzer drücken und nach einem Kölner Tor den Karnevalsklassiker “Denn wenn et Trömmelche jeht” von der Band Räuber im RheinEnergieStadion erklingen lassen, einmal durch den Spielertunnel in das Stadion einlaufen, einmal in der Kabine auf dem Platz eines FC-Spielers sitzen – genau das und viel mehr erlebten Kunos Freunde auf der sehr informativen TrippelTour im Kölner Stadion mit dem Kölner Stadionsprecher Michael Trippel.

Unsere Gruppe erfuhr Spannendes über das hochmoderne Stadion, dem man nicht ansieht, dass es 50.000 Zuschauer auf Sitz- und Stehplätzen fasst. Wir erhielten interessante Einblicke, die sonst nur Spielern, Trainern oder anderen Akteuren vorbehalten sind.

Pressekonferenz

Einer der Höhepunkte der Tour war die Besichtigung des Pressekonferenzraumes. Die Teilnehmer durften auf den Stühlen der Pressevertreter Platz nehmen. Nur unser Vereins-Pressesprecher „verirrte“ sich (aus alter Gewohnheit) auf die Pressetribüne. Dort kam er vom Regen in die Traufe. Michael Trippel nahm nämlich in der Mitte Platz, holte sich dann noch einen weiteren Teilnehmer der Tour dazu und simulierte dann eine Pressekonferenz nach einem angeblichen Fußballspiel des 1. FC Köln, Trainer René Wagner, gegen den FC Arsenal, Trainer Arséne Wenger. Selbstverständlich gewann der 1. FC Köln 15:0 (!) und so geriet der Trainer der Engländer, gespielt von unserem Pressesprecher, bei den Fragen von Michael Tripper zur Gaudi von Kunos Freunden unverhofft direkt in einen Erklärungsnotstand. Er schlug sich aber tapfer, gab zu, das er bereits auf dem Rückflug nach London vermutlich seine Kündigung als Trainer erhalten würde und beim Rückspiel mit 30.000 Kölner Fans die eigenen Anhänger vielleicht mit einigen Toren des FC Arsenal ein wenig trösten könne…

Die nicht barrierefreie Stadiontour führte über die Tribünen zu den Logen im Businessbereich, die Gäste- und die Heimkabine des1.FC Köln, später dann rauf zur Sprecherkabine von Michael Trippel. Er erzählte dort über kritische und lustige Situationen und wie er vor den Heimspielen statt deutscher und internationaler Musiktitel mit größtem Erfolg kölsche Lieder spielte und damit entscheidend zu der bekannt guten Stimmung im Stadion beiträgt.

FC-Kabine

Selbstverständlich durften wir auch zu den Klängen der 1. FC-Hymne durch den Spielertunnel ins Stadion laufen, vorbei an den Mixed-Zonen. Das Betreten des Rasens war allerdings streng verboten, damit nicht schädliche Bakterien unter den Schuhsohlen der Tourgäste den Rasen ruinieren können. Wer wusste schon, das sich unter der Spielfläche des Stadions nicht nur die Spieler- und Schiedsrichterkabinen, sondern auch viele weitere Funktionsräume, aber auch die (so vor schlechtem Wetter und aufdringlichen Fans geschützten Spieler) unterirdische Buszufahrt sowie Parkplätze für Spieler, Funktionäre, Ehrengäste, Logengäste u.a. befinden?

Stadionsprecher Michael Trippel erzählte Kunos Freunden gut gelaunt Internes und vieles Wissenswertes über das Kölner Stadion, welches nicht dem FC, sondern der Stadt Köln gehört. In der 1. Bundesliga zahlt der FC jährlich 7,9 Millionen Euro an Grundpacht, in der 2. Bundesliga aber nur etwa 2,1 Millionen, jeweils zuzüglich einer Betriebskostenpauschale. Als kleinen Dank erhielt Michael Trippel einen blau-weißen Vereinsschal von Thomas Rückert, dem Sprecher von Kunos Freunden, der diese Stadiontour bestens organisiert hat. Zum gemütlichen Abschluss kehrten Kunos Freunde in das Brauhaus Unkelbach ein und zogen bei Speis und Trank über den „Trainer Wenger“ her.

Stadionsprecher Michael Trippel

Michael Trippel (72)
Stadionsprecher des 1. FC Köln
Geboren am 4. Juli 1954 (an diesem Tag wurde Deutschland mit dem 3:2 Erfolg gegen Ungarn Weltmeister!). 1984 wurde der dreifache Familienvater 1. Fan-Beauftragter des 1. FC Köln, organisierte die Fanfahrten mit Bus und Bahn zu den Auswärtsspielen des1. FC im In- und Ausland und gründete das Fan-Projekt und war damit früh Vorreiter für eine ganze Reihe von Projekten rund um die Fans der Bundesliga. 1992 wurde er Presse- und Stadionsprecher bei den Amateuren, 1999 als Nachfolger von Hans-Gerd König auch Stadionsprecher der Profis. Er führte nach einem Sieg im Turnierfinale gegen Borussia Mönchengladbach auch erstmalig die kölschen Lieder bei den Fußballspielen im Stadion ein, was bis heute nicht mehr weg zu denken ist. Legendär seine Begrüßung der Gästefans: „Herzlich willkommen in der schönsten Stadt Deutschlands!“. Trippel erlebte als Stadionsprecher sechs Abstiege, sechs Aufstiege und zwei Europapokal-Qualifikationen.

 

WordPress Themes