
Bei der traditionellen Schnäuzerrasur verlor Uwe Außem, die künftige Jungfrau Elli im designierten Fischenicher Dreigestirn 2027, den seit einigen Monaten prächtig gewachsenen Bart. Unter den ersten „Barträubern“ waren seine Freunde im Jubiläums-Dreigestirn, Prinz Kai I. (Maiwald) und Bauer Michael (Gatzweiler). Das „aufhübschen“ von Uwe Außem, das den Übergang des männlichen Darstellers in seine Rolle als liebliche Jungfrau im Dreigestirn markiert, wurde von zahlreichen Gästen humorvoll begleitet. Das große Glashaus, die entsprechend dekorierte Verkaufslokalität des Gärtnereibetriebes Außem, war rappelvoll, aber auch die angrenzende Freifläche zu den Gewächshäusern, wo sich die Gäste ebenfalls knubbelten.
Björn Burzinski, Fraktionsvorsitzender der CDU, im Hürther Stadtrat, Trauzeuge und Freund der künftigen Jungfrau Elli gratulierte mit einer humorigen Reimrede, die mit den Worten endete: „Der Bart muss ab, der Schniedel bleibt!“. Für noch mehr Stimmung sorgte der Sänger und Trompeter Michael Kuhl mit einem Liveauftritt. Unter den zahlreichen Gästen waren viele Karnevalisten aus den Hürther Stadtteilen, aber auch die lokale Prominenz aus Politik und Gesellschaft, darunter u.a. Landrat Frank Rock, der Ortsbürgermeister und Dorfgemeinschaftsvorsitzender Norbert Gräfen, der Vorsitzende der Fischenicher Blau-Weißen Dirk Schwalbach, die Familie von Uwe, Geschäftspartner, Freunde und Nachbarn.
Viele Gäste, darunter auch Prinzessin Waltraud I. (Meyer), deren Amtszeit mit der Proklamation des Dreigestirns demnächst enden wird, nutzten die Gelegenheit, gegen eine Spende der künftigen Jungfrau mit einer kleinen Schere den Bart zu stutzen. Diese Veranstaltung, bei der viele Fässer Kölsch geleert wurden und die Currywurst schmeckte, war der überaus gelungene Auftakt einer Karnevals-Session, die mit der Proklamation am Samstag, dem 7. November 2026 im Hürther Bürgerhaus einen ersten richtig großen Höhepunkt erleben wird.

