Kategorie: Allgemein

Wir trauern um Heinrich Mones

Heinrich Mones, eines unserer ältesten und treuesten Vereinsmitglieder, ist am 19. Juli 2021 gestorben. Er ist im Alter von 91 Jahren von längeren, altersbedingten gesundheitlichen Problemen erlöst worden. Er war seit dem 1. Januar 1989, also 32 Jahre lang, Mitglied, Freund und Gönner unserer Gesellschaft. 1992 repräsentierte er den rheinischen Karneval im Fischenicher Dreigestirn als Jungfrau Henriette gemeinsam mit Prinz Dieter I. (Wolter) und Bauer Peter (Schmitz). Die Tollitäten wurden von unserer Gesellschaft gestellt.

Der gelernte Schumacher und spätere Lokomotivführer sammelte in seiner Freizeit mit seiner Drehorgel fleißig Spenden für wohltätige Zwecke, insbesondere für das Kinderkrankenhaus in Köln, Amsterdamer Straße. Auch unsere Gesellschaft unterstützte er. Beim Großbrand unseres Vereinslagers im Bauernhof Sötchen im Jahr 2009 waren neben vielen anderen Gegenständen und Instrumenten auch unsere Röhrenglocken ein Opfer der Flammen geworden. An den Kosten beim Kauf der neuen Röhrenglocken, deren Klang vor allem beim alljährlichen Weihnachtskonzert unseres Blasorchesters nicht fehlen darf, beteiligte sich Heinrich Mones mit einer Spende.

Heinrich Mones wird am Montag, dem 26. Juli 2021, Trauerfeier um 10 Uhr,  auf dem Fischenicher Friedhof bestattet. Unsere Gesellschaft wird ihn in guter und dankbarer Erinnerung behalten.

Hürth im Sommer 2021: Wir sind dabei!

Am Sonntag, dem 22.8.2021 ab 15h, könnt Ihr endlich wieder den Tönen unseres Blasorchesters lauschen.

Wir sind Teil des “Hürth im Sommer-Spektakels” und freuen uns schon auf Euch! 

Frühlingsausgabe unserer Husarenpost

Liebe Mitglieder und Freunde,

hier findet Ihr die aktuelle Frühjahrsausgabe unserer Husarenpost mit interessanten Berichten und neuesten Infos.

Herzliche Grüße und viel Spaß beim Lesen.

Eure KG

Trauer um Kapellmeister Peter Pesch

Kapellmeister Peter Pesch
1931 – 2021

Die KG trauert um Peter Pesch, der im hohen Alter von 90 Jahren gestorben ist. Der weit über die Grenzen seiner Heimatstadt Hürth bekannte Kapellmeister war seit 1973, also über 48 Jahre lang, Mitglied und guter Freund unserer Gesellschaft.  Mit seiner Kapelle hat er uns bei zahlreichen Karnevalssitzungen, Jubiläumsveranstaltungen, Musikfesten, Familienfeiern und vieles mehr musikalisch begleitet und im besten Sinne für eine gute Stimmung gesorgt.

Peter Pesch liebte die Musik und schöne Frauen, wie er selbst an seinem 80. Geburtstag sagte. Er war lebenslustig und gesellig, lachte oft und gern. Es gab im Rheinland kaum ein Schützenfest, eine Karnevalssitzung oder Tanzveranstaltung, auf der er nicht gespielt hat. Zahlreiche Karnevalsorden erinnern an die vielen Prunksitzungen und Proklamationen, die er mit seiner Kapelle stets bestens gelaunt, schlagfertig und sicher begleitet hat.

Peter Pesch lernte bereits im zarten Alter von elf Jahren Trompete spielen. Sein Vater, der ebenfalls ein leidenschaftlicher Musiker war, bestand jedoch darauf, dass er zunächst einen “ordentlichen” Beruf erlernte. So wurde er Schlosser beim Rheinbraun-Goldenberg-Werk in Knapsack. Als Mitglied des damaligen Werkorchesters zog er schon bald mit einigen Freunden an den Wochenenden über die Dörfer und machte mit ihnen gemeinsam zünftige Blasmusik. 1948 gründete er die Kapelle Peter Pesch.

Sein großes musikalisches Talent als Trompeter und Kapellmeister hat er an seinen Sohn Michael und seinen Enkel Mike vererbt, die beide im Blasorchester unserer Gesellschaft Trompete spielen. Michael hat darüber hinaus vor einigen Jahren auch die Leitung seiner Blaskapelle “Peter Pesch” übernommen, die 2018 ihr 70-jähriges Bestehen feiern konnte.

Die Kapelle Peter Pesch in den Anfangsjahren

Peter Pesch hat sein Leben lang mit seiner Musik den Menschen hier bei uns im Rheinland große Freude bereitet. Wir danken ihm dafür von Herzen. Unser Mitgefühl gilt seinen Hinterbliebenen.

Trotz der Corona-Beschränkungen begleiteten neben der Familie zahlreiche Freunde, Musikerkollegen, Nachbarn, ehemalige Arbeitskollegen, Karnevalisten, Politiker, darunter auch Bürgermeister Dirk Breuer, und viele weitere Trauergäste Peter Pesch auf seinem letzten Weg. Die Trauerfeier auf dem Alt-Hürther Friedhof gestaltete Pfarrvikar Heribert Müller mit bewegenden Worten. Vor dem Sarg hatte man neben einem Bild des Verstorbenen und Blumen seine Trompete und einen Notenständer mit einem Notenblatt drapiert. Das Notenblatt trug den Titel “Bis bald auf Wiedersehen”, Trauerchoralfassung, von Ernst Mosch und arrangiert von Peter Züll. Die Blaskapelle Peter Pesch, die in Vertretung von Michael Pesch von Gerd Außem geleitet und durch einige liebe Musikerfreunde verstärkt wurde, intonierte am Grab das Lied “O mein Papa” und nahm Abschied von ihrem langjährigen Kapellmeister mit dem traditionellen Marsch “Glückauf, der Steiger kommt”.

Frühjahrsputz auf dem Rosellenplatz

1. Vorsitzender Dirk Schwalbach

Erst zum Jahresbeginn hatte unsere KG die Patenschaft für den Rosellenplatz von den bisherigen Schirmherren übernommen. Dort, unter den mächtigen Platanen, hatten wir von 2016 bis 2019 unser schönes Fest “Musik im Park” gefeiert, bis Corona uns im vergangenen Jahr 2020 da leider einen dicken Strich durch die Rechnung machte und die Veranstaltung abgesagt werden musste.

Da war es eine Ehrensache, beim 23. Frühjahrsputz der Stadt Hürth sich um unser “Patenkind”, den Rosellenplatz, zu kümmern und von Müll, Unrat und den überall herumliegenden gebrauchten Coronaschutzmasken zu befreien. Bewaffnet mit Dreckzangen, Handschuhen und Müllsäcken machten sich unser 1. Vorsitzender Dirk Schwalbach, von den Freunden Kunos die künftige Prinzessin Waltraud I. und Ehemann Wilfried Meyer sowie vom Blasorchester Gerd Außem, Michael Mehl und Karin Peters bestens gelaunt ans schmutzige Werk.

Fleißige Blau-Weiße beim Frühjahrsputz

Auf dem Rosellenplatz, auf dem es sich so wunderbar feiern lässt, gab es für unsere blau-weißen Akteure viel zu tun. Aber nicht nur dort. Im ganzen Dorf waren unsere fleißigen Vereinskids, Mitglieder vom Vorstand der Dorfgemeinschaft, von der Schützenbruderschaft und anderen örtlichen Vereinen sowie tatkräftige Einzelpersonen unterwegs, um Unrat und Müll zu sammeln.

Über WhatsApp-Nachrichten wurden dann die Stadtwerke Hürth informiert, die mit sechs Fahrzeugen in ganz Hürth unterwegs waren, um die in allen Stadtteilen bereit stehenden Müllsäcke abzuholen.

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