Kategorie: Allgemein

CD “Ein Lied für Hürth”

Von links nach rechts: Gerd Außem, Bürgermeister Dirk Breuer, Michael Mehl.

Die erste frisch gepresste CD mit dem Siegertitel “Ein Lied für Hürth” erhielt jetzt Bürgermeister Dirk Breuer aus den Händen von unserem 1. Vorsitzenden Michael Mehl und Kapellmeister Gerd Außem. “Wir hoffen, dass aus dem Musikstück eine Hymne für die Stadt wird. Daher ist es für uns von großer Bedeutung, dass Sie als Erster Bürger Hürths die erste frisch gepresste CD erhalten“, sagte Michael Mehl bei der Übergabe im Rathaus. „Ich freue mich, wenn dieses Lied bekannter wird“, sicherte der Bürgermeister den Fischenicher Blau-Weißen seine Unterstützung zu.

Zunächst wurden 300 Silberscheiben mit „Ein Lied für Hürth“ produziert. Es wurde komponiert und getextet von Armin Brückmann anlässlich der Feierlichkeiten zur Verleihung der Stadtrechte in 1978 im vorigen Jahr. In diesem Zusammenhang hatte die Bürgerstiftung Hürth einen Musikwettbewerb veranstaltet. Eine Fachjury traf unter den 15 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen eine Vorauswahl. Die acht ausgewählten Stücke wurden beim Finale im Bürgerhaus live präsentiert und die besten drei prämiert. Unter der Moderation von Linus, der sich als Moderator der Talentwettbewerbe im Kölner Tanzbrunnen einen Namen gemacht hat, ermittelte das Publikum die Sieger. So belegte Thomas Wissing den dritten und „De Nohbarschaft – Gero Kuntermann“ den zweiten Platz. Den ersten Preis gewann unser Blasorchester und durfte vor den zahlreichen Gästen im Römersaal den schwungvollen Titel im Bigbandsound “Ein Lied für Hürth” noch einmal spielen.

Im Probensaal des Musikkorps der Bundeswehr in der Brückberg-Kaserne zu Siegburg hatte das Blasorchester jetzt das Siegerlied aufgenommen und die nun vorliegende Compact Disc herausgegeben. Sie ist bei den beiden Blumengeschäften Außem und Thomas, beide in Fischenich, für 10 Euro erhältlich. Im Booklet sind auch die lustig-derben Necknamen der Hürther Stadtteile, die auf dem Siegerlied im Refrain auch vorkommen, aufgeführt und erläutert.

Diese neue Stadthymne war sogar Radio Erft eine Meldung und ein kurzes Interview mit unserem Sänger Markus Siegl wert. Die Datei ist für alle, die den Beitrag nicht gehört haben, zum Reinhören angefügt. Hier geht´s zum Interview

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A Christmas Festival

Kunstschnee rieselte bei “Winter Wonderland” auf die Musiker.

Es schneite. Und zwar nicht nur draußen, am Morgen des 3. Advent, sondern auch in der Kirche St. Martinus zu Fischenich. Ursache war aber nicht etwa ein undichtes Dach, sondern eine Schneemaschine ließ – zur Freude des Publikums – viele weiße Flocken beim 28. Weihnachtskonzert unseres Blasorchesters beim Titel “Winter Wonderland” über die Musiker rieseln.

Mit einem sehr abwechslungsreichen, mal lauten, mal leisen, aber stets sehr wohlklingenden weihnachtlichen Melodien, überwiegend aus den USA oder von amerikanischen Arrangeuren bearbeitet, begeisterte unser großes Blasorchester unter der Leitung von Gerd Außem, der auch selbst moderierte, die Konzertbesucher in der rappelvollen Kirche. Standing Ovationen waren der Dank. 

Das Blasorchester, geleitet von Gerd Außem.

Das 28. Weihnachtskonzert begann ganz festlich mit “Tochter Zion”, vorgetragen von einem Bläserensemble der Musikschule “auftakt” von der Orgelempore aus, gefolgt von drei Titeln “The Drummer Boy”, “Feliz Navidad” und “African Noel”, gespielt von den “auftakter2.0”, dem jüngsten Nachwuchsensemble der Musikschule “auftakt”, Alt-Hürth, geleitet und moderiert von Michael Schumacher. Die Musikschule und die KG Blau-Weiß Fischenich kooperieren in der Nachwuchsarbeit seit Jahren erfolgreich.

Als Opener intonierte das Blasorchester dann “A Christmas Flourish. Ganz leise wurde es bei dem wunderbaren, besinnlichen, musikalisch anspruchsvollen und ebenfalls sehr schön gespielten “Heaven’s Light”, gefolgt von “Sound of the Season”. Bei diesem Titel kamen alle Register des großen Blasorchester bestens zur Geltung.

Danach gab es auch viel Beifall für das Saxophonquintett des Blasorchesters, die mit Bearbeitungen von “White Christmas” und”Frosty the Snowman” für Begeisterungsstürme sorgten.

Das Saxophonquintett des Blasorchesters.

Das Blasorchester beherrscht viele verschiedene Stilrichtungen und bewies dies bei diesem Konzert sehr eindrucksvoll auch mit den Werken “A Jazzy Christmas”, und “A Christmals Festival”, ein schönes Stück, welches dem diesjährigen Weihnachtskonzert deshalb den Namen gab, und dem großen Potpourri “Fröhliche Weihnachten” mit vielen bekannten kirchlichen Weihnachtsliedern. Das Publikum erklatschte sich als Zugaben “Sleigh Ride” und “Winter Wonderland” – im Kunstschneegestöber. Mit Kakao, Plätzchen und mehr klang der hochgelobte und gelungene Konzertabend mit vielen Neueinstudierungen  im benachbarten Martinushaus mit den Musikern, Familien und Freunden feucht-fröhlich aus.

Abschiedsfeier für Anni Nawyn

 

Viele Kinder sangen für Anni Nawyn und Renate Kümpel ein rührendes Abschiedsständchen und überreichten Geschenke.

Seit 1997 hat Anni Nawyn die Kindertagesstätte St. Martinus in Fischenich sehr erfolgreich geleitet. Jetzt wurde sie mit einer schönen Abschiedsfeier mit vielen kleinen und große Gästen in der Kirche gemeinsam mit Renate Kümpel  in den Ruhestand verabschiedet. Auch unser Blasorchester schmückte die Feier mit musikalischen Klängen. Als Zeremonienmeister glänzte Wigbert Spinrath, Zelebranten waren Heribert Müller und Franz Decker.

Als Anni Nawyn damals nach Fischenich kam und gut vernetzt Mitglied in vielen Vereinen, darunter auch in unserer KG ist, gab es hier einen Regelkindergarten im baulichen Zustand von 1961. Unter ihrer erfahrenen Leitung wurde die Kita baulich und konzeptionell zu einem “integrativem Familienzentrum” mit einem breit gefächerten Angebot ausgebaut.

Zudem ist Frau Nawyn seit über 15 Jahren die Geschäftsführerin der Martinushilfe Hürth e.V., die u.a. die “Rappelkiste” als Minikindergarten in Fischenich führt. Wigbert Spinrath: “Wer Frau Nawyn kennt, weiß allerdings, dass dies nur „Eckdaten“ sind. Ihr Engagement für die Kinder, für die Familien, für ihr Team, für Fischenich, die Kirchengemeinde  und die Stadt ist außerordentlich und würde ein Buch füllen.”

Seit über 40 Jahren arbeitet Renate Kümpel im Martinuskindergarten. Sie kam am 1. August 1975 direkt als Gruppenleiterin nach Fischenich. Generationen von Fischenichern haben sie als Erzieherin erlebt.Ohne Umschweife kann man sagen: Mit Frau Kümpel geht eine der tragenden Säulen der Kita. Obwohl sie in Köln wohnt, sah man sie stets bei allen wichtigen Ereignissen im Ort. Dies zeigt wie verbunden sie mit Fischenich war. Erzieherin war für sie kein Beruf, sondern eine Berufung. Daher war es kein Wunder, dass beim Abschied vieleTränen flossen. Wigbert Spinrath: “Angesichts dieser beiden Lebensleistungen wäre jedes Dankeswort zu gering. So vermögen wir beiden nur bescheiden ein von Herzen gemeintes „Vergelt`s Gott“ zu sagen.”

Nach der Abschiedsfeier nutzten viele die Gelegenheit, sich im Martinushaus persönlich von Anni Nawyn und Renate Kümpel zu verabschieden, Geschenke zu überreichen und die neue Leiterin des Familienzentrums St. Martinus, Frau Karin Monschauer, zu begrüßen. Abschiedsgeschenke vom Kirchenvorstand überreichten Ferdi Henn und Berni Schüller.

Weihnachtskonzert – 16.12.2018

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