Unser Blasorchester am Elften im Elften live beim WDR

Unser Blasorchester live im WDR-Funkhaus am Wallrafplatz zu Köln (Bild WDR)

Unser Blasorchester war am Elften im Elften  beim WDR 4 im Livestream live zu hören und zu sehen! Wir waren eingeladen, im großen Sendesaal des westdeutschen Rundfunk  im Funkhaus am Wallrafplatz neben vielen anderen bekannten Bands zum Ende der über vierstündigen Veranstaltung “Immer wieder neue Lieder” das Trömmelchesleed zu spielen. Es wurde gesungen von Karl-Heinz Brand, dem früheren Sänger und Gitarristen der Band “De Räuber”, die das Lied 1993 geschrieben hatten. Durch die Veranstaltung führte Wicky Junggeburth.

Bläck Fööss, Brings, Kasalla, Paveier, Höhner, Räuber, Cat Ballou und viele andere präsentierten ihre brandneuen Sessionslieder. Sie interpretierten aber auch, ebenso wie  Speimanes Charly Kemmerling und Wicky Junggeburth, beliebte und unvergessene Evergreens, die auch heute immer noch oft und gerne gesungen werden. 

Un wenn dat Trömmelche geht… (Bild WDR)

Zum großen Finale marschierten unsere Musikerinnen und Musiker in den großen Sendesaal des WDR und spielten dazu den Karnevalsmarsch. Danach erklang “Un wenn dat Trömmelche geht” mit Karl-Heinz Brand als Sänger. Das Publikum machte begeistert mit. Die musikalische Leitung unseres Orchesters hatte diesmal Dietmar Welter. Er vertrat Gerd Außem, der aus gutem Grund verhindert war. Er spielte nämlich den ganzen Abend E-Bass im Orchester Helmut Blödgen und war auf seine Fischenicher Blau-Weißen mächtig stolz.

Das Regimentsorchester der Roten Funken begleitete unter ihrem neuen Leiter Matthias Heßeler die Sänger und Musikgruppen und glänzte unter anderem zum Beginn der Veranstaltung mit einem wunderbaren sinfonischen Karnevals-Medley. Das Orchester Helmut Blödgen hatte schon den ganzen Tag auf der traditionellen Sessionsseröffnung der Willi-Ostermann Gesellschaft auf dem Heumarkt, inmitten der Kölner Altstadt, sehr aufmerksam und schlagfertig mit hörbar frischem Sound gespielt.

Anlässlich des Jubiläums “200 Jahre Kölner Karneval”, wurde diese Sendung  vom WDR4 im Livestream übertragen. Das Video ist noch bis zum 22.02.2023 zu hören und zu sehen Der Auftritt unseres Blasorchesters mit Anmoderation startet bei 3:56:55.

Link: https://www.ardmediathek.de/video/wdr-4-konzerte/immer-wieder-neue-lieder-blaeck-foeoess-kasalla-und-paveier/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTFkYjk2YzkzLTc4ZGItNDNlYi1iODMyLTk0ZDU1NGYyODA4NA

 

Kranzniederlegung auf dem Fischenicher Friedhof

Das Blasorchester spielte das Lied vom guten Kameraden

Die Trauerfeier am 1. November zum Gedenken an die Verstorbenen, aber auch an die vielen Opfer den beiden Weltkriege, findet bereits seit Jahrzehnten am großen Kreuz mitten auf dem Friedhof in Hürth-Fischenich statt. Pastoralreferent Wigbert Spinrath: “Schon vor über 30 Jahren war ich erstmals bei der Kranzniederlegung anwesend. Sie begann damals ebenso wie heute immer um 16 Uhr. Ohne das hierfür geworben wurde, kamen zu dieser Feier Jahr für Jahr zahlreiche Angehörige der Verstorbenen, die hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.” So würde eine alte Tradition wie selbstverständlich weiterleben.

Zur Kranzniederlegung spielte unser Blasorchester, geleitet von Gerd Außem, das Lied “Ich hatt einen Kameraden”, Melodie Friedrich Silcher (1789–1860) und Text von Ludwig Uhland (1787–1862), und umrahmte die Feier mit einigen Chorälen.

Die Trauerrede hielt Dirk Schwalbach, unser  1.Vorsitzender.

Dirk Schwalbach

Er sprach davon, wie schwer es ist, in diesen Zeiten, in der die Welt aus den Fugen geraten scheint, Zuversicht zu haben. Da neige man dazu, der guten alten Zeit nachzutrauern, statt nach vorne zu schauen: “Wir dürfen nicht die Asche vergangener Zeiten anbeten, sondern müssen die Glut weiter entfachen und das Feuer an die nachfolgenden Generationen weitergeben.” Er dankte der Dorfgemeinschaft für den Kranz, dem Blasorchester für die schöne Musik und Pastoralreferent Wigbert Spinrath für die besinnlichen Worte und Gebete. Michael Gatzweiler segnete die Gräber.

51. Husarenpost

Liebe Mitglieder und Freunde,

hier findet Ihr die aktuelle Ausgabe unserer 51. Husarenpost mit interessanten Berichten und neuesten Infos.

Herzliche Grüße und viel Spaß beim Lesen.

Eure KG

Vom Ostermannbrunnen zum Kallendresser mit der “Kölschen Schlabberbotz” Manfred Herrig

Musikalischer Spaziergang durch Köln

Ein musikalischer Spaziergang durch die Kölner Altstadt mit dem Karnevalisten und Stimmungssänger Manfred Herrig (Kölsche Schlabberbotz) führte eine Gruppe Fischenicher Blau-Weiße vom Petrusbrunnen am Dom bis zum Brauhaus “Zum Prinzen” am Alter Markt.

De kölsche Schlabberbotz (Manfred Herrig)

Manfred Herrig ist seit über 25 Jahren auf den Bühnen in und rund um Köln zu Hause und bringt mit den alten Liedern von Willi Ostermann, Karl Berbuer und Jupp Schmitz, aber auch mit Liedern von den Bläck Fööss, Höhnern oder den Räubern gute Laune in große Säle und kleine Veranstaltungen, wie Straßenfeste, Hochzeiten, Geburtstage und vieles mehr. Da er sein Hobby, den Karneval, aus Spaß an der Freud betreibt, ist sein Motto: „Wer jitt wat hä hätt, der es wert dat hä lääv“. Das heißt, er verlangt keine Gage, sondern lässt stattdessen seinen Hut rund gehen.

Ostermann-Brunnen

Vom Dom ging es zum Rhein, dann zu mehreren Orten in der Altstadt. Eine kleine Pause gab es am Ostermannbrunnen im Martinsviertel, unweit vom Heumarkt. Der Brunnen aus Muschelkalk stellt zum Andenken an Willi Ostermann (1876 – 1936) Figuren aus seinen bekanntesten Liedern dar: Et Billa, De Tant, Kölsche Mädcher, Funkensoldat und die Kölsche Klut. Die meisten Teilnehmer am Spaziergang sahen den idyllischen Ostermannplatz mit seiner schönen Atmosphäre zum ersten Mal.

Die Fischenicher Blau-Weißen waren aber nicht nur zum Zuhören dabei. An allen Stationen vermittelte die “Kölsche Schlaberbotz” (Manfred Herrig) nicht nur Informationen und Verzällcher über Land und Leute, die alten Kölner Karnevalsliedermacher oder erzählte einige Witze, sondern animierte die Gruppe um den Vorsitzenden Dirk Schwalbach auch zum Mitsingen und begleitete alle mit seinem Banjo.

Den letzten Halt gab es am Altermarkt am monumentalen Jan-von-Werth-Brunnen und der Figur “D’r Kallendresser”,  am Hause Nr. 24, der zu den Kuriosa unter den Sehenswürdig­keiten der Stadt Köln gehört. Danach kehrten die Sängerinnen und Sänger mit Manfred Herrig in das benachbarte Brauhaus “Zum Prinzen” ein, um sich mit Gaffel-Kölsch und Brauhausspezialitäten zu stärken.  Der Name steht für “Prinz” Lukas Podolski, der das Brau­haus aber nicht selbst betreibt, aber dort  Trikots, Poster und mehr ausgestellt hat. Danach gingen einige Teilnehmer des “Musikalischen Spazierganges” noch weiter zum Brauhaus “Gaffel am Dom”, um dort beim freitäglichen Mitsingkonzert mit Björn Heuser mitzumachen.  HG

Trauer um Rudi Böhmer

Rudi Böhmer

Wir trauern um Rudi Böhmer, der am 19. September 2022 im Alter von 76 Jahren gestorben ist. Er war bereits seit 1974 im Verein Deutscher Schäferhunde (SV) Mitglied, seit 1983 in der Ortsgruppe (OG) Fischenich, hier von 1991 bis 2019 erster Vorsitzender und ab 2019 Ehrenvorsitzender. Darüber hinaus war er über die Landesgrenzen hinaus bekannt als ein erfolgreicher Züchter, sowie von 1997 bis 2016 Leitungsrichter sowie Organisator und Veranstalter vieler Turniere und Wettbewerbe.

Die Schäferhunde und die OG Fischenich waren sein Leben. Wegen seiner direkten, bodenständigen, ehrlichen und gleichwohl sehr hilfsbereiten, gegen jedermann stets fairen Art war Rudi Böhmer allseits geschätzt und geachtet.  

Er hat die OG Fischenich mit großem Engagement geprägt. Aber er blickte auch über den Tellerrand hinaus. So waren der Karneval und der Sport seine weiteren Leidenschaften. Jahrelang war er Zugleiter des Fischenicher Karnevalzuges und im Jahr 1995, zum 60-jährigen Bestehens der OG Fischenich, repräsentierte er im Dreigestirn als Prinz Rudi I. mit Bauer Ecki (Eckhard Minten) und Jungfrau Friedericke (Fritz Giesen) den Fischenicher Karneval. Beim VfR Fischenich spielte er viele Jahre lang Fußball, bei den Schützen war er ebenfalls Mitglied und Bürgerkönig.

Ist die OG Fischenich mit ihrem Vereinsgelände geografisch auch am Ortsrand beheimatet, so steht sie doch gesellschaftlich in der Mitte unserer Dorfgemeinschaft. Die Freunde der Schäferhunde sind bei allen weltlichen und kirchlichen Festen in unserem Heimatdorf aktiv dabei und pflegen guten freundschaftlichen Kontakt zu den anderen Ortsvereinen, so auch mit unserer Gesellschaft.

Deshalb trauern wir mit seiner Frau Ingrid und seinem Sohn Frank, seinen Vereinsfreunden, Nachbarn und dem ganzen Ort um Rudi Böhmer, der nach langer schwerer Krankheit viel zu früh gehen musste. HG

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