Magische Weihnachten – 27. Weihnachtskonzert

Vor dem Weihnachtskonzert ehrte Michael Mehl das Gründungs- und Ehrenmitglied und Senator Johann Wißkirchen für 60-jährige Mitgliedschaft.

Mit lang anhaltendem Beifall und stehenden Ovationen bedankten sich die Besucher in der überfüllten Pfarr­kirche St. Martinus für ein abwechslungsreiches, gelungenes und schönes Weihnachtskonzert. “Ich komme jedes Jahr zum Weihnachtskonzert der Fischenicher Blau-Weißen.  Es wird nie langweilig und ist immer sehr schön”, lobte ein Besucher nach dem Konzert.

Das Blasorchester spielte unter Leitung von Gerd Außem einige neue Stücke, aber auch Titel, die bereits früher mal aufgeführt worden und nun neu einstudiert worden waren. Gelungene Abwechslung vom symphonischen Bläsersound boten das schöne Klavierstück “Winterwunder”, von und mit Armin Brückmann, Nadja Tschauner als Gesangssolistin bei “The Rose” von Amanda McBroom und Thorsten Kügler mit dem kölschen Gedicht “Weihnachten 1947”. Bei der Schlusspointe des Gedichtes musste das Publikum herzlich lachen.

Das Blasorchester beim 27. Weihnachtskonzert 2017 in der Pfarrkirche St. Martinus.

Das Konzert begann mit dem Werk “Wind on the Hill”, ein Gastgeschenk der nieder­ländischen Band TOGIDO Hekelingen.  Die Musiker aus der Hürther Partnerstadt hatten den Notensatz ihren Fischenicher Freunden beim Festkommers anlässlich des 60-jährigen Vereinsjubiläum der KG am 8. Oktober diesen Jahres im Feierabendhaus Knapsack überreicht.

Es folgte “A Magical Christmas”, ein anspruchvolles Stück mit sechs Sätzen, welches dem diesjährigen Weihnachtskonzert auch zum Namen verhalf. Wunderbar ruhig spielte das aufmerksame Blasorchester dann den nordnorwegischen Weihnachtspsalm “Nordnorsk Julesalme” und erfüllte dann mit “Drei Nüsse für Aschenbrödel” einen vielfach geäußerten Wunsch der Konzertbesucher. Nach mehrjähriger Pause nun zum dritten mal gespielt, gab es auch für diesen Titel sehr viel Applaus.

Das Nachwuchsorchester und der Kinderchor unter Leitung von Michael Schumacher.

Danach spielte das Nachwuchsorchester “Die Auftakter”, geleitet von Michael Schumacher, “Stern über Bethlehem”, mit dem Kinderchor der Musikschule Auftakt “In der Weihnachsbäckerei”, dann “The Rose” und als Zugabe “Engel die auf Feldern singen”.

Bei ihrem ersten Weihnachtskonzert 1990 hatte das Blasorchester das schlesische Weihnachtslied “Transeamus Usque Bethlehem” gespielt. Jetzt, beim 27. Weihnachtskonzert, erklang diese kraftvolle Weise nun noch einmal. “Nach “Winterwunder” folgte “A Gleeful Christmas”, teilweise im Bigbandsound geschrieben, dann das Weihnachtsgedicht und die sehr schöne irische Weihnachtsweise “Christmas Pipes”. Bekannte und beliebte Weihnachtsmelodien, gelegentlich überraschend schräg und lustig arrangiert, verbargen sich in dem abschließenden Werk “A Great Christmas”.

Das Publikum sparte nicht mit Beifall und wurde dafür mit den beiden Zugaben “Rudolph, The Red-Nosed Reindeer” und “Happy Christmas – War is over” von John Lennon und Yoko Ono belohnt. Das letzte Stück beim 27. Weihnachtskonzert spielten das Blasorchester und das Nachwuchsorchester gemeinsam.

Nach dem Konzert trafen sich Besucher und Musiker im Martinushaus. Das ungebetene Gäste in der Nacht zuvor dort die Würstchen, Ketchup und einiges mehr bei einem Einbruch gestohlen hatten, tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch…

Blumen für Gerd Außem, musikalischer Leiter des Blasorchesters und Moderator des Weihnachtskonzertes.

Mit dem Weihnachtskonzert endet für das Blas­orchester ein besonders probenreiches Jahr. Erst im September spielten die Blau-Weißen auf dem Rosellenplatz einen Abend lang klassische Musik, während andernorts Sommerkarneval lief. Dann folgte am Samstag, 7. Oktober im Feierabendhaus ein hoch gelobtes “Karne­valistisches Benefizkonzert” und einen Tag später der Festkommers zum 60-jährigen Bestehen der KG.

Auch für die Weihnachtszeit hat das Blasorchester ein ungewöhnlich umfangreiches und vielseitiges Repertoire. Wir besitzen zur Zeit komplette Notensätze für insgesamt 83 (!) Weihnachtstitel und 27 konzertante Musikstücke, die gerne an Weihnachten gespielt werden, wie zum Beispiel die “Petersburger Schlittenfahrt” oder eben “Drei Nüsse für Aschenbrödel”. Manche Titel wurden mehrfach, viele aber auch nur einmal einstudiert und gespielt.

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