Ein voller Erfolg: Das 29. Weihnachtskonzert!

Chor und Blasorchester beim Weihnachtskonzert

Mit dem 29. Weihnachtskonzert gelang unserem Blasorchester, dem Kammerchor Cantamus und dem Jugendblasorchester der Musikschule Auftakt nur drei Tage vor Heiligabend eine wunderbare Einstimmung auf das Weihnachtsfest. Das Programm mit deutscher, österreichischer, englischer und amerikanischer Weihnachtsmusik war gut zusammengestellt, kurzweilig und bewegend.

Kein Wunder, dass das begeisterte Publikum in der festlich geschmückten Pfarrkirche St. Martinus zu Fischenich das gelungene und anspruchsvolle Konzert mit reichlich Beifall und Standing Ovationen honorierte. Trotz zusätzlich aufgestellter Stühle mussten sich viele Besucher in der rappelvollen Kirche mit Stehplätzen begnügen.

Zum Auftakt des Konzertes intonierten die Tenorhörner das Blasorchesters von der Orgelempore aus das vierstimmige “Klagenfurter G’läut”, eine Volksweise aus Kärnten. Danach spielten zunächst die “auftakter 2.0”, ein Jugendblasorchester der privaten Musikschule “auftakt” in Alt-Hürth die beiden Klassiker “Jingle Bells” und “Rudolph The Red-Nosed Reindeer”. Unsere Gesellschaft und die Musikschule kooperieren bereits seit Jahren im Bereich der musikalischen Nachwuchsarbeit. Geleitet wurden die “auftakter 2.0” von Mike Pesch. Dieser spielt ebenso wie sein Vater Michael in unserem Blasorchester Trompete. Großvater bzw. Vater der beiden Musiker ist der früher sehr bekannte Kapellmeister Peter Pesch. Sein Orchester wird inzwischen von Kapellmeister Michael geleitet.

Das Blasorchester, geleitet von Gerd Außem, begann mit 37 Musikern voller Spielfreude und hoher Präzision mit der Fanfare Prelude “Adeste fidelis”. Das Stück, basierend auf das kirchliche Weihnachtslied “Herbei, all ihr Gläubigen”, eignete sich vorzüglich als Eröffnungsstück. Eine friedliche und ruhige Stimmung entstand durch das folgende “Bethlehem Tryptych” von Steven Bulla. Es basiert auf drei traditionelle englische Weihnachtslieder. Kein Weihnachtslied, aber wunderbar war das Werk “The Seal Lullabay” von Eric Whitcare für Klavier und Blasorchester. Die Musik basiert auf ein Gedicht von Rudyard Kipling “Die weiße Robbe”. Das Publikum dankte dem Solisten am Klavier, Armin Brückmann, und dem aufmerksamen Blasorchester für das gelungene Zusammenspiel mit lang anhaltendem Beifall. Gerd Außen hatte Recht mit seinem Rat, “bei diesem Stück die Augen zu schließen, um die Tiefe dieser wunderschönen Musik spüren zu können”.

Der Kammerchor Cantamus, Wesseling

Zum ersten Mal wirke auf einem Weihnachtskonzert der Fischenicher ein Chor mit, nämlich der Kammerchor Cantamus aus Wesseling, geleitet von Helmut Ritter, mit seinen schönen und ausgewogenen Stimmen. Der Chor sang zunächst eine von Oliver Gies arrangierte Fassung des Liedes “Es kommt ein Schiff, geladen” und danach schwungvoll “The Angel’s Song”. Auch hier sparte das kundige Publikum nicht mit Beifall.

Blasorchester und Chor entführten dann die Besucher gemeinsam mit dem grandiosen Medley “Christmas on Broadway” nach Amerika. Es begann mit “It’s beginning to look like Christmas”, gefolgt von “Pine Cones and Holly Berries”, dann “Toyland”, bekannt aus den Canta-Claus-Filmen, dann “March of the toys”, dem Walzer “My favorite things”, “We need a little Christmas” und dem letzten Lied “God bless us everyone”. Dieses große Werk war zweifellos ein weiterer musikalischer Höhepunkt dieses Konzertes. Chor und Orchester harmonierten prächtig. Nach dem der letzte Ton verklungen war, war es zunächst einen Sekundenbruchteil ganz still. Dann jedoch brandete der Beifall langanhaltend durch das Gotteshaus. Das war so ein ganz besonderer Moment, weshalb viele Besucher aus nah und fern bereits seit Jahren regelmäßig zum Weihnachtskonzert nach Fischenich kommen.

Vorweihnachtliche Stimmung in der Kirche.

Guido Rennert, der schon viele Musikstücke speziell für die Fischenicher Blau-Weißen arrangiert hat, hat für eine weihnachtliche Fernsehsendung des WDR “Wir freuen uns auf Weihnachten” mit den Liedern “Lasst uns froh und munter sein”, “Kommet ihr Hirten”, “Kling Glöckchen” und “Adeste fidelis” ein Medley geschrieben und bearbeitet. Auch hier zeigte sich das Blasorchester gewohnt sicher und spielfreudig. Der letzte Titel des offiziellen Programms hieß “Fröhliche Weihnacht überall”. Dieses große Potpourri, zusammengestellt und bestens arrangiert von Karl Pfortner, hat unser Blasorchester zu großen Freude des Publikums bisher insgesamt bereits zwölfmal gespielt, zum allerersten Mal 1990 beim ersten Weihnachtskonzert unseres Blasorchesters.

Die Konzertbesucher dankten den Akteuren mit langem und starkem Applaus und wurden dafür mit den Zugaben “The Christmas Song”, mit Saxophon-Solist Markus Siegl und “O du fröhliche” belohnt. Hier sangen und musizierten Chor, Blasorchester und Konzertbesucher alle gemeinsam. Dirk Schwalbach war überwältigt: “Ich bin stolz, Vorsitzender dieses Vereins zu sein!”Die restlos zufriedenen Konzertbesucher (Wenn das Konzert vorüber ist, dann sagen die Leute: Jetzt ist Weihnachten)  und die Mitwirkenden trafen sich anschließend im benachbarten Martinushaus und ließen dort den gelungenen Konzertabend ausklingen.

Hier die Bilder vom Weihnachtskonzert.

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